Karibu Tanzania (Willkommen in Tansania)

Leider bin ich die letzte Zeit nicht dazu gekommen, über meine ersten Tage in Tansania, genauer Dar es Salam, zu berichten, allerdings bietet die fast 19 stündige Busfahrt nach Mbinga doch die ein oder andere Gelegenheit, das Erlebte nicht nur Revue passieren zu lassen, sondern sogar niederzuschreiben.

Am Mittwoch, den 5. September ging der Flieger gen Süden und brachte uns Freiwillige alle wohlbehalten und gesund nach Dar es Salam, wo wir nach Beantragen des Visums und Finden des Gepäcks von einen Fahrer am Flughafen abgeholt wurden, der uns zu unseren neuen Domizil brachte. Wir residierten im Kurasini Haus der Benediktiner, sehr zentral in der Stadt gelegen und sogar mit eigener Klimaanlage.

Blick auf Dar es Salam vom Wasserturm

Nach einer kurzen Nacht statteten wir der Innenstadt einen Besuch ab, um Geld zu wechseln und neue SIM-Karten für unsere Telefone zu holen, damit der Kontakt nach Hause weiter bestehen kann, ohne dabei bankrott zu gehen.

Da wir die Restwoche noch zur freien Verfügung hatten, denn unser Sprachkurs begann erst am Montag, beschlossen wir einen Ausflug ans Meer zu machen, das gleich bei uns in der Nähe war. Also packten wir die Badehose ein und wurden nicht enttäuscht, ein traumhafter Strand mit Palmen, weißen Sand und blaustem Meer strahlte uns entgegen. Neben etwas Schwimmen, Plantschen und Sonnenbrand bekommen, konnten wir auch eine Ziegenherde bestaunen, die vor uns den Stand passierte.

Ziegenherde

Am Montag empfing uns Joshua unser, und im übrigen auch nach eigenen Aussagen der beste Kiswahili-Teacher in ganz Tansania, Sprachlehrer gutgelaunt und munter. Angefangen bei allen möglichen Begrüßungen von anderen Menschen, zum eigenen vorstellen und den ersten eigenen Halbwortsätzen bis hin zu komplexeren Wort- und Satzkonstruktionen brachte er uns alles sehr geduldig bei.

Fleißig am Lernen

Eines Abends habe ich ein Lied, das Joshua uns vorsang, damit wir die Personalpronomen schneller lernen, mittels Handy und entsprechender Software aufgenommen. Das hat ihm so gut gefallen, dass er es von mir wollte und wohl, noch mit Gesang von ihn selbst hinterlegt, keinen künftigen Schüler mehr vorenthält. Am Ende unsere zwei Wochen haben wir sehr sehr viel gelernt, müssen es nur noch richtig lernen anzuwenden. Wir wurden auch sehr gelobt, da wir, laut unserem Lehrer, alles äußerst schnell aufgenommen haben und deswegen sehr weit gekommen sind, weiter als er mit anderen Kursen kam. Jetzt muss sich das nur bewahrheiten und schon sollte der Kommunikation mit den Menschen hier nicht mehr allzu viel im Wege stehen.

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