Wazungu Lodge

Dann war es also doch schon so weit und mein Umzug in die Wazungu Lodge (Haus der Weißen) stand an. Schon lange wurde mir dieses Ereignis angekündigt, jedoch hat es sich immer wieder verschoben, denn zuerst musste noch etwas vorbereitet werden, dann gab es irgendwelche Probleme. Schließlich sollte noch einmal jemand überprüfen, ob alles passen würde und als es dann das Freizeichen gab, ging es also los.

Aus meinem Zimmer im Bischofshaus nahm ich das Wichtigste mit, denn der Umzug war nicht als Auszug zu verstehen, sondern vielmehr der Bezug meines zweiten Wohnsitzes in Mbinga. Bepackt mit zwei Rucksäcken, einem Fahrrad, um morgens zur Schule zu kommen, und einen Sack Bohnen, als Startgeschenk, ging es dann einmal quer durch die Stadt zu meiner neuen Wohnung.

Dort angekommen erhielt ich erst einen Hausrundgang. Mit 7 Schlafzimmern, zwei Bädern, Küche und großen Wohn-/Esszimmer, ist es sehr groß und geräumig. Neben mir wohnt dort noch Mama Tuma (hier werden alle Frauen ab einen gewissen alter Mama genannt) mit ihren zwei Kindern. Da sie schon mehrere Freiwillige vor mir bei sich hatte, wurde ich auch mit einen „Guten Abend, wie geht es dir?“ begrüßt. Jedoch kann sie neben ein paar anderen Wörtern und Floskeln nicht viel mehr auf deutsch, weshalb ich doch gezwungen bin, die Sprache besser zu lernen, was aber sehr viel Spaß macht, denn durch ihre Erfahrungen mit meinen Vorgängern, weiß sie sehr gut, wie man Wörter und Dinge sehr geschickt auf Kiswahili erklärt.

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